Nägler's Team

Wenn ich Gast im "Nägler's" wäre ...

Mein Name ist Conny Darmstadt. Ich bin Leiterin der Wellness-Abteilung.  Als Gesundheitsberaterin, Wellness-Massage-Therapeutin und Kursleiterin für Autogenes Training habe ich viele Jahre im Hause "Bollants"  gearbeitet. Im "Nägler's" habe ich jetzt meine Herzensheimat gefunden und mich als Entspannungstrainerin, und als Ausbilderin für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung weitergebildet. Auch wenn ich wenig Zeit habe, um auf Wellnessreisen zu gehen, so genehmige ich mir an meinen freien Tagen kleine Auszeiten, die ich sehr genieße. Vielleicht inspirieren Sie die nachstehenden Zeilen und Sie gehen mal auf meinen Spuren auf Entdeckungsreise bei uns im schönen Rheingau.

Ankommen im Nägler's kommt mir ein bisschen wie Liebe auf den ersten Blick vor. Irgendetwas zieht mich mit magischen Kräften in die heimelige Lounge. Ich schaue durch die großen Fenster raus auf den Rhein und denke: Was für ein Bild! Gemächlich fließt der majestätische Strom dahin. Auch ich werde ruhig. Die nervenaufreibende Autofahrt habe ich fast schon vergessen. Ich sinke in die Polster, lehne mich zurück und weiß: Das wird ein richtig schönes Wochenende. Bei Kaffee und Kuchen erwacht meine Unternehmungslust. Jetzt will ich mein Zimmer sehen. Ich habe eine Junior Suite gebucht. Eine gute Entscheidung. Ich fühle mich auf Anhieb wohl und werfe mich glücklich aufs Bett. Auch von hier aus kann ich den Rhein sehen.

Jetzt bloß nicht einschlafen! Ich habe schließlich eine Verabredung, denn ich bin mit dem festen Vorsatz hierher gekommen, mir endlich mal wieder was Gutes zu tun. Also rein in den kuscheligen Bademantel und ab in die Wellness Abteilung. Ich werde schon erwartet . Bei einer Tasse Tee erläutert mir die Wellnessfee die gebuchte Anwendung. Die Carpe Vino Butter-Packung auf der Soft-Pack-Liege ist ein Traum. Schon nach wenigen Minuten schlummere ich glückselig und bin fast ein bisschen traurig, als ich sanft geweckt werde. Meine Haut ist samtweich, mein Rücken biegsam und ich recke neugierig die Nase in die Luft. Oh, wie das duftet ... Beschwingt verlasse ich den Behandlungsraum und steuere auf den Relaxbereich zu.  Noch bleibt Zeit, um im Raum der Stille abzutauchen - bevor ich den Saunen meine Aufwartung mache.

Nach einer Nacht, in der ich schlafe wie ein Murmeltier, weckt mich die Sonne und lockt mich nach draußen. Ich ziehe die Joggingschuhe an und laufe eine gute halbe Stunde am Rhein entlang. Das Wasser glitzert. Ein Reiher steht regungslos am Ufer und hält nach Beute Ausschau. Auch ich bekomme langsam Hunger und freue mich aufs Frühstück auf der Terrasse. Das Angebot ist mit viel Liebe zusammen gestellt. Das merkt man gleich. Ich werfe alle guten Vorsätze über Bord und gehe dreimal zum Buffet ...

Dann besuche ich die Germania hoch oben über Rüdesheim und mache einen Spaziergang durch Amors Garten. So heißt die parkähnlich gestaltete Waldlandschaft rund um das Niederwalddenkmal. Mit der Seilbahn fahre ich anschließend runter ins Tal und lasse mich treiben. Ich esse ein Eis, höre dem Glockenspiel in der Drosselgasse zu und mache mich dann in Richtung Bahnhof auf. Da springt mich ein Schild an, dem ich folge. "RheinWeinWelt" steht drauf. Ja, jetzt könnte ich mir tatsächlich mal einen Dämmerschoppen genehmigen. Ein Riesling soll es sein. Tja, aber davon gibt es ziemlich viele im Rheingau und im Mittelrheintal - das muss ich in dieser etwas anderen Vinothek feststellen. Mit einen Säckchen, gefüllt mit goldenen Münzen, gehe ich auf Schnuppertour. Für 10 Euro kann man zehn verschiedene Weine probieren ... und viel über ihre Erzeuger lernen. Das macht Spaß, auch wenn man wie ich, alleine unterwegs ist. Zurück vom Wein-Parcours kann man sich für die nächste Runde stärken. Auch hier gibt es viel zu entdecken. Ich habe mich für "Dreimal Wild im Glas" entschieden und mir dann noch ein paar handgemachte süße Leckereien genehmigt. Meinen Lieblingswein habe ich mitgenommen für Zuhause und auch das T Shirt, auf dem steht "Me, my Riesling and I".  Ja, ich bin jetzt bekennender Riesling Fan.

Und schon wieder schlafe ich selig ein ... und bin richtig traurig, dass ich schon wieder zurück nach Hause muss. Es gäbe noch so viel zu entdecken ...

Ihre Conny Darmstadt