Das Arrangement zum Rheingau Musik Festival

Musik im Glas

Eine der großartigsten Erfindungen, die mittlerweile viele tausende Gäste in den Rheingau lockt, ist das Rheingau Musik Festival. Kenner wissen: Die Karten sind mehr als begehrt. Da muss man schnell sein. Und wenn der letzte Ton verklungen ist, auch dann muss man sich beeilen. Viele Gäste nehmen einen langen Nachhauseweg auf sich, um einmal mit dabei zu sein, die Musik zu genießen in einer Landschaft, die wie geschaffen ist für lebensfrohe Konzerte und große Momente. Für unsere Gäste haben wir erstmalig ein Kartenkontingent reserviert und zwei Übernachtungs-Arrangements konzipiert. So können Sie den Sommer, die Musik und den Wein in vollen Zügen genießen.

Buchbar ab sofort in Verbindung mit Konzertkarten des Rheingau Musik Festivals

Leistungen:

  • 1 oder 2 Übernachtungen in unseren Wohlfühlzimmern mit täglich frischer Obstschale
  • Nägler's Frühstück lecker und einzigartig
  • Nutzung des gesamten Spa- und Wellnessbereichs
  • Eine Flasche Rheingau Musik Festival Wein
  • Das Rheingau Musik Festival Buch

Preise:

Die Zimmer stehen in Verbindung mit einer oder zwei Konzertkarten zu folgenden Sonderpreisen von:
1 Übernachtung für 2 Personen 120€ zuzüglich Konzertkarte
1 Übernachtung für 1 Person 90€ zuzüglich Konzertkarte
2 Übernachtungen für 2 Personen 230€ zuzüglich Konzertkarte
2 Übernachtungen für 1 Person 170€ zuzüglich Konzertkarte
Buchbar nach Verfügbarkeit

ab
90€

pro Person

Wir sagen: Verweile ohne Eile! Nimm Dir Zeit und lass' die Musik in Dir nachklingen. Beginne den neuen Tag mit einem liebevoll zusammen gestellten Frühstück mit Blick auf den Rhein. Gönn' Dir ein spritziges Glas Winzersekt und schau Dir in aller Ruhe die großartigen Locations an, die abends in Konzertatmosphäre getaucht werden. Tagsüber sind sie Schloss, Kloster, Kirche, Weingut ... Genieße die klösterliche Stille oder misch' Dich unter die sinnenfrohen Zecher.  Wein ist immer mit im Spiel bei uns im Rheingau. Und viele Menschen inspiriert die ansteckende Fröhlichkeit, für die unsere Region steht. Kann man sich schöner auf ein Konzert vorbereiten als mit einem königlichen Riesling im Glas? So fangen Liebesgeschichten an ... und Abende, die noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

Konzertkarten

(Preise pro Person * zzgl. Systemgebühr von 1,80 € pro Karte) 

 

-       02.07. Danae Dörken                                        38,00 €

 Heimat als Lebensgefühl

 Wenn Danae Dörken für ihr Rheingau-Debüt einen Brückenschlag von Ost- nach Westeuropa auf das Programm gesetzt hat, dann hat das durchaus einiges mit der Biografie der jungen Pianistin zu tun. Danae Dörken wurde in Deutschland geboren, ihre Mutter ist Griechin, auf Lesbos hat sie ein eigenes Musikfestival ins Leben gerufen, aber auch die großen Konzertsäle etwa von Hamburg, Köln, Frankfurt oder Berlin sind ihr längst bestens vertraut. „Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass es ein großer Vorteil ist, sagen zu können, ‚ich bin ganz vieles‘. Heimat hat für mich nicht viel mit einem Ort, nicht einmal mit Sprache zu tun, eher mit einem Lebensgefühl, wo ich mich wohlfühle, und das kann an ganz vielen verschiedenen Orten passieren.“ Und so spürt die 1991 geborene Pianistin in ihrem Solo-Rezital dem Volkston west- und osteuropäischer Kulturen nach - um dabei zugleich ganz bei sich zu bleiben!

-       03.07. Soul am Dom                                          10,00 €

Seine Musik lebt weiter!

 Marvin Gaye gilt als einer der größten Soulsänger aller Zeiten. In der Liste der 100 größten Musiker und Songwriter aller Zeiten listet das Rolling Stone Magazine den Star aus dem Hause Motown Records auf Platz 18. 1987 wird er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Unvergessen sind weder seine schwül-heißen Liebeslieder wie „Ain’t No Mountain High Enough“, „Let’s Get It On“, „I Heard It Through The Grapevine“ und „Sexual Healing“ noch seine gesellschaftskritischen Songs wie „What’s Going On“, „Mercy, Mercy Me“ oder „Right On“. 1976 gab Marvin Gaye im London Palladium eines der spektakulärsten Live-Konzerte der Zeit. Der Berliner Sänger Cosmo Klein - eine der vielleicht besten Stimmen Deutschlands - bringt das unvergessene Konzert aus London live auf die Bühne. Zusammen mit seiner hochkarätig besetzten Band verneigt er sich vor dem Großmeister des Motown Sounds. Authentisch und mit einer besonderen Portion Charme führt Cosmo Klein den Zuschauer durch das bewegte Leben der Soul-Legende Marvin Gaye. Eine Hommage, an der selbst das Original, der „Prince of Soul“ seine pure Freude gehabt hätte!

-       03.07. Wandelkonzert im Kreuzgang          40,00 €

Junge Virtuosen lassen Kloster Eberbach erklingen

Es ist kein Geheimnis, dass das Kloster Eberbach eine der beliebtesten Spielstätten unseres treuen Publikums ist. Und besonders jene Konzerte sind in jedem Jahr heißbegehrt, die zum Hörwandeln in dem ehrwürdigen Baudenkmal einladen. Die Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst kennt sich bereits bestens aus in den beeindruckenden Räumlichkeiten und ist auch 2019 wieder Partnerin eines Wandelkonzerts in Eberbach. Junge Virtuosen aus dem Kreis der Studierenden gestalten dann unterschiedliche Kammermusiken, die sich nach gemeinsamer Serenade im Kreuzgang jeder Besucher selbst aussuchen kann. Zum Abschluss erfüllen Jazz, Pop und Gospel die Klostermauern. Ein abwechslungsreiches Konzert, in dem der musikalischen Nachwuchs Lust auf mehr macht und das im wahrsten Sinne des Wortes bewegt.

-       04.07. Christiane Karg                                      65,00 €

Kammermusikalisches Gipfeltreffen

 Eine Traumbesetzung macht sich auf den Weg nach Ingelheim: Allein unsere Fokus-Künstlerin Christiane Karg und unser Artist in Residence Daniil Trifonov gemeinsam auf einer Kammermusikbühne zu erleben, verspricht schon ein einmaliges Konzerterlebnis. Im kING gesellen sich zu den beiden aber noch Renaud Capuçon und Clemens Hagen, die ebenfalls auf eine überragende Karriere verweisen können: Der eine zählt zu den führenden Geigern der Gegenwart, während der andere mit dem Hagen Quartett seit bald 40 Jahren die internationale Streichquartettszene prägt. In wechselnden Besetzungen inspirieren sich die vier Weltstars mit ihrer Kunst nun gegenseitig und haben dazu ein Programm zusammengestellt, das in intensiven Farben badet. Debussy und Tschaikowski nehmen dann die Amerikanerin Amy Beach in ihre Mitte: Eine Komponistin mit hochromantischer Tonsprache, die an der Schwelle von Romantik zu Moderne mit spannungsreichen Werken auf sich aufmerksam machte und in jüngster Zeit endlich wieder in das Bewusstsein der Konzertwelt eindringt.

-       10.07. Italienische Serenade                            60,00 €

Konzertvergnügen unter freiem Himmel

 Sie sind bereits eine schöne Tradition, die Serenaden im Kreuzgang von Kloster Eberbach. Und wie schon in den vorigen Jahren ist auch dieses Mal wieder Wohlklang pur angesagt: herrliche Melodien auf sahnig angerichteten Harmonien, Ohr wie Gemüt schmeichelnd, stilvoll und aufs Angenehmste unterhaltend. Dabei stehen - apropos Tradition - erneut Werke auf dem Programm, die der beim Publikum nördlich der Alpen so beliebten Italianità frönen. Ein stimmungsvolles und von mediterranem Flair durchflutetes Konzertvergnügen, das für gute Laune sorgt und den Hörern nicht nur ein Wiedersehen mit den Festival Strings Lucerne ermöglicht, sondern auch mit der sympathischen Nachwuchscellistin Raphaela Gromes, die bereits beim Klassik-Marathon 2017 die Herzen des Publikums im Sturm erobert hat. Hinzu tritt eine der Jüngsten im diesjährigen Festivalsommer: Leia Zhu, Britin mit chinesischen Wurzeln, gerade 12, spielt seit sie drei ist, räumt Preise über Preise ab und macht zum ersten Mal im Rheingau Station.

-       11.07. Volkslieder                                              60,00 €

Romantik im Kreuzgang

Achtung! Romantisch wird’s im Eberbacher Kreuzgang! Am lauen Sommerabend hält das Volkslied Einzug in das idyllische Karree zwischen den ehrwürdigen Klostermauern. Singen und Romantik, Volkslied und 19. Jahrhundert - diese Paarungen sind einfach unzertrennlich. Jeder kennt die Texte und Melodien, die noch heute zum musikalischen Allgemeingut zählen. Zwei preisgekrönte Ensembles lassen romantische Volksliedstimmung im Kreuzgang aufkommen und treffen sich gleichzeitig erstmals auf einem Konzertpodium: Der Knabenchor Hannover und Canadian Brass machen gemeinsame Sache und stimmen zusammen von „Komm, lieber Mai“ über „Am Brunnen vor dem Tore“ bis hin zu „Die Gedanken sind frei“ einige der bekanntesten Werke an, die so wunderbar zwischen dem natürlichen Volkston und der hohen Kunst changieren. Mit einem erfrischenden Mix aus Arrangements und Originalkompositionen stellen die beiden Ausnahmeensembles aber auch unter Beweis, dass das Volkslied alles andere als bloß romantisch ist.

-       11.07. vision string quartet                            45,00 €

Streichquartett mit Visionen

 Ist es ein Streichquartett? Oder doch eine Band? Wie immer man das vision string quartet auch bezeichnen möchte, eines steht fest: Hier haben sich vier herausragende Streicher zusammengefunden, die Visionen haben und leben. Vier junge Musiker, die überzeugt sind, dass sich musikalische Grenzen öffnen lassen, vorurteilsfreies Hören möglich und ein Streichquartett ganz und gar keine angestaubte Angelegenheit ist. In seinen Konzerten wagt das vision string quartet deshalb regelmäßig die Grenzüberschreitung zwischen Zeiten und Genres. Kein Notenpult hindert sie dabei in ihrer mitreißenden Performance, denn selbst die Meisterwerke aus Klassik und Romantik spielen sie auswendig. Wenn das Ensemble zum wiederholten Mal in den Rheingau reist, hat es ein nur auf den ersten Blick rein „klassisches“ Streichquartett-Programm im Gepäck, denn auch in den Werken von Haydn, Schumann sowie der Polin Grażyna Bacewicz steckt mehr Groove als man vermuten würde.

-       30.07. Stathis Karapanos                                 40,00 € 

Bedeutender Mentor stellt Meisterschüler vor

An Selbstbewusstsein mangelte es Stathis Karapanos definitiv nicht, als er gerade einmal fünfjährig den erstaunten Eltern seinen festen Entschluss mitteile: Er werde Flöte lernen und anerkannter Solist werden. Seine kindliche Entschlossenheit hat sich ausgezahlt, denn der heute 22 Jahre junge Grieche hat sich einen beachtlichen Rang im gegenwärtigen Musikleben erarbeitet. Zu den glücklichsten Momenten seiner jungen Karriere zählt Karapanos das Zusammentreffen mit Christoph Eschenbach, der ihm seitdem nicht nur wichtiger Mentor, sondern auch Kammermusikpartner ist. In einem Programm, das in Klangfarben badet und Virtuosität keineswegs zu kurz kommen lässt, wird spürbar, wie die Erfahrung eines beeindruckenden Künstlerlebens weiterwirkt.

-       31.07. „Acht Jahreszeiten“                               60,00 €

Gleich zweimal durchs Jahr - mit Vivaldi und Piazzolla

Von der Nord- zur Südhalbkugel, von der Alten in die Neue Welt, vom Barockzeitalter in die Gegenwart: Viel Trennendes liegt zwischen Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla. Gleichwohl: Mit seinen vier Jahreszeiten knüpfte der argentinische Tangomeister bewusst an ein historisches Vorbild an, um zu zeigen, wie der Gang durchs Jahr im 20. Jahrhundert ausfallen kann - mit Referenzen an Tango, an Jazz und natürlich an Vivaldi. Dass etwa Motive aus Vivaldis „Sommer“ bei Piazzolla im (argentinischen) Winter erklingen, ist nur eine der klanglichen Offenbarungen, die die unmittelbare Gegenüberstellung der beiden Zyklen in einem Konzert mit sich bringt. Die Kammerakademie Potsdam lässt den vielfach ausgezeichneten jungen Geiger Yury Revich in reizvollen Fassungen der „acht Jahreszeiten“ brillieren.

-       16.08. Janoska Ensemble                                  45,00 €

Eine Reverenz an die berühmteste Band aller Zeiten

 Was könnte Liverpool mit Wien verbinden? Musik! In den 1960er-Jahren starteten vier sympathische Jungs aus dem britischen Liverpool eine in der Musikgeschichte singuläre Karriere: Die Beatles erfanden einen neuen unverkennbaren Stil und schrieben am laufenden Band ideenreiche, hochkarätige populäre Nummern. Sie schafften es, mit ihren Hits Hunderte Millionen Menschen zu begeistern. Heute sind es die vier sympathischen jungen Musiker des in Wien lebenden Janoska Ensembles, die mit ihrem neuen, unverkennbar universal-sprachigen „Janoska Style“ von Wien aus eine Weltkarriere eingeschlagen haben und dabei nun auch die Beatles in ihr schillerndes Repertoire aufnehmen. Heraus kommt eine ganz eigene Klangwelt, in deren Arrangements dem Altbekannten immer wieder neue aufregend-schillernde Gewänder geschneidert werden.

-       29.08. Seong-Jin Cho                                         80,00 €

Brillante Virtuosenkunst

Frédéric Chopin war es, der erst vor gut drei Jahren Seong-Jin Chos Karriere einen ordentlichen Schub verpasste. Da nahm der junge Virtuose vom Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau nicht nur den ersten Preis mit nach Hause, sondern auch die Sympathie der gesamten Zuhörerschaft. Inzwischen sind ihm die Herzen weit über Warschau hinaus und natürlich auch des Rheingauer Publikums sicher. Erst in der letzten Saison hat er sich hier mit seinem imponierend seelenvollen Spiel erstmals präsentiert. Natürlich war Frédéric Chopin dabei mit von der Partie, denn der ist der ausgemachte Lieblingskomponist Seong-Jin Chos. Deshalb ist der Koreaner auch gerne bereit, etwas mehr als üblich von dem Romantiker zu spielen: Gemeinsam mit dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks hat er nicht nur eins, sondern gleich beide Klavierkonzerte Chopins aufs Programm gesetzt. Ein konzertanter Hochgenuss für alle, die von Chopin, brillanter Virtuosität und Seong-Jin Cho nicht genug bekommen können.

-       29.08. LGT Young Soloists                               48,00 €

Jugendliche Frische und virtuose Meisterschaft

Sie beherrschen ihre Instrumente aus dem Effeff, begeistern mit leidenschaftlich-emotionaler Kraft und sind voller Idealismus. Und sie zeigen vor allem eines: dass und wie sie an Herausforderungen wachsen. Spiritus Rector der aus verschiedenen Ländern stammenden LTG Young Soloists ist Alexander Gilman, der mit Verve und pädagogischem Fingerspitzengefühl für ein beeindruckend hohes Niveau der jungen Ausnahmetalente sorgt. Doch noch eine weitere Besonderheit prägt diesen aus zwanzig Streichern bestehenden Jungbrunnen: Jeder Musiker hat eine Doppelrolle, agiert mal als herausragender Solist, mal als für den homogenen Orchesterklang verantwortlicher Team Player. Und mit ihrem musikalischen Streifzug durch fast drei Jahrhunderte stellen die mit enormer Virtuosität und Leidenschaft musizierenden Youngsters im Rheingau nun schon zum zweiten Mal unter Beweis, dass sie für die Kunst brennen und die Zuhörer entflammen können.

-       30.08. Händel: „Dixit Dominus“                        60,00 €

Von Lehrjahren in Italien

Nicht nur Deutschland und England, auch Italien bedeutete ein wichtiges Kapitel im Leben des Georg Friedrich Händel alias Handel. In Florenz, Rom, Neapel und Venedig ließ sich der junge Händel feiern und erhielt zugleich wertvolle Impulse. Von diesen vier fruchtbaren Jahren im Leben Händels erzählen die in historischer Aufführungspraxis bestens geschulten Gabrieli Consort & Players unter der Leitung ihres Gründers Paul McCreesh, mit einem Programm, in dessen Zentrum das „Dixit Dominus“ steht. Mit dieser Psalmvertonung legte der erst 21-jährige Händel in Italien seine Visitenkarte in Sachen Kirchenmusik vor - und schuf ein gewichtiges und brillantes Werk, das vor allem den Chor vor größte Herausforderungen stellt!